THE ALLOYS ENSEMBLE
JOHN-EDWARD KELLY . FRANÇOISE GROBEN . TIBOR
HERCZEG . BOB
VERSTEEGH
Alloy: (æul]w£) [Legierung] 1. Eine
metallische Substanz, wie zum Beispiel Messing oder Bronze, bestehend aus einem
Gemisch von zwei oder mehr Metallen oder aus metallischen Elementen gemischt
mit nichtmetallischen. Alloys besitzen oft physikalische Eigenschaften,
die sich deutlich von denen reiner Metalle unterscheiden. 2. Hinzufügen (ein
Metall oder Element zu einem anderen Metall oder Element), um einen Stoff mit
erwünschten Eigenschaften zu erhalten. [Aus dem alten Französisch aloi,
eine Mischung, von aloier, sich verbinden, aus dem Lateinischen alligare, von
ligare, verbinden.]
Das Zusammenschmieden von Musikinstrumenten, die sich in ihrer Herkunft und Klangfarben wesentlich unterscheiden, bietet dem heutigen Komponisten neue und reizvolle Ausdrucksmöglichkeiten, die mit traditionellen Besetzungen nicht erreicht werden können. Die Kernbesetzung des alloys ensembles — das Alt-Saxophon in ursprünglicher Form mit seiner eindringlich singenden Stimme und seinem zarten Belcanto; das Cello mit seinem dunklen, reichen Timbre und seinen ausdrucksvollen Bässen; das Klavier, dessen Klarheit und orchestrale Harmonien eine plastische Grundlage für das Ganze bildet; und dazu noch die ganze klangliche Palette der Schlagzeuginstrumente — erzeugt durch die Überwindung gegensätzlicher instrumentaler Naturen eine erstaunlich reiche Palette musikalischer Tonfarben und stellt eine kraftvolle neue musikalische Legierung dar.
The Alloys Ensemble wurde 1994 von John-Edward Kelly gegründet. Das Ensemble
zog schnell das Interesse führender Komponisten aus fünf Ländern auf sich, die
eng mit den Mitgliedern des Ensembles zusammengearbeitet haben, um diesem
speziellen musikalischen Alloy künstlerisch gerecht zu werden. Viele
weitere Werke sind in Vorbereitung. Das Ensemble wird bei Bedarf auch um weitere Instrumente ergänzt, um dessen Klangspektrum noch zu erweitern.
|
|
||
|
|
John-Edward Kelly gilt als einer der führenden Saxophonisten der Welt. In San Francisco geboren, er trat in Nord- und Südamerika, im Mittelosten und überall in Europa sowie in Hunderten von internationalen Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf und spielte bisher 30 CDs ein. Er hat bereits mehr als 200 neue Werke uraufgeführt und gastiert regelmäßig als Solist bei renommierten Orchestern weltweit. Kelly wurde 1999 zum Mitglied der traditionsreichen Königlich Schwedischen Musikakademie gewählt und ist Professor für Zeitgenössische Kammermusik in Oslo und Düsseldorf. http://www.johnedwardkelly.com |
|
|
Françoise Groben wurde in Luxemburg geboren und studierte in der Celloklasse von Boris Pergamenschikow an der Musikhochschule Köln. 1990 gewann sie beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau den Silberpreis sowie mehrere Sonderpreise. Seither spielte sie als Solistin mit Orchestern in Europa, Israel, Rußland, den USA und in Fernost und nahm an zahlreichen internationalen Musikfestivals teil. Seit 1998 ist sie außerdem Mitglied des Zehetmair-Streichquartetts. Françoise Groben spielt ein Cello von Mateo Goffriller (1695). |
|
|
|
|
Tibor Herczeg wurde 1965 in Neumarkt/Siebenbürgen geboren. Er fing schon mit 10 Jahren mit dem Schlagzeugstudium an, 3 Jahre später hielt er als Schlagzeuger sein erstes Solokonzert. Seine Studien führte er an den Musikhochschulen von Klausenburg, Budapest und Köln (in der Klasse von Prof. Christoph Caskel) fort. Seitdem tritt er regelmäßig als Solist und mit verschiedenen Kammermusikensembles in vielen Ländern Europas auf. 1993 war er Gewinner des Internationalen Schlagzeugwettbewerbs in Debrecen. |
|
|
Bob Versteegh, in Arnhem geboren, schloß seine Konzertexamen am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam mit Auszeichnung ab und studierte anschließend bei Frédéric Gevers an der Musikhochschule Antwerpen, bei Yara Bernette in Hamburg wie auch bei Malcolm Frager. Besonders als Kammermusiker und Begleiter machte er in Holland, im europäischen Ausland und auch in den USA einen Namen. Nach langjähriger Tätigkeit an der Musikhochschule in Leeuwarden wurde er 1995 für eine Professur an der Musikhochschule Detmold berufen. |
|
|
|
|
||
Weitere
Informationen:
Konzertdirektion Andrea Hampl
Karl-Schrader-Str.6
D-10781 Berlin - Germany
Tel: +49 (0)30-478 26 99
Fax: + 49 (0)30-478 37 92
E-mail: hampl@konzertdirektion.de
Bisherige Besucher: